Nach der Wanderung
Nach der Wanderung
... unbedingt den Körper nach Zecken absuchen !
Auch dann, wenn wir der Meinung sind, nicht mit hohen Gräsern in Berührung gekommen zu sein, denn diese durchaus gefährlichen Plagegeister sollte man keinesfalls unterschätzen. Man hat sie schneller auf der Haut, als man denkt.
Bei der Untersuchung den ganzen (!) Körper nach Zecken absuchen, selbst/besonders jene Stellen an welche körperbedingt eher weniger „die Sonne hinscheint”, also die Bereiche um die Geschlechtsteile, aber auch den Po. Zecken lieben dunkle, feuchte Hautstellen mit möglichst dünner Haut, damit dort ihr Rüssel besser eindringen kann. Dazu gehören dann auch Ellen- und Kniebeugen und die Achseln.
Also: keine falsche Scham !
Zecken sind bekannt dafür, dass sie Krankheiten wie FSME und Borreliose verbreiten - detailliert haben wir im Bereich „Gesundheit” über die Zecken geschrieben - siehe ➽ Unsere Feinde.
Allein auf (Nackt-)Wanderschaft ?
Dann empfiehlt es sich, einen kleinen Handspiegel mitzunehmen, um sich am Ende der Wanderung selbst einmal nach Zecken absuchen zu können.
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Vorteil ➽ Nacktwanderung
Textile Wanderer fühlen sich vermeintlich auf der sicheren Seite, wenn sie als Schutz vor Zecken die Hose in die Wanderstiefel stecken und dann womöglich auch noch verkleben.
Dies ist nicht nur unbequem, sondern auch so ziemlich zwecklos.
Zecken werden auch von den textilen Wanderern abgestreift, bzw. Zecken lassen sich auch auf den Stoffen nieder, wandern dann unbemarkt so lange, bis sie eine güstige Stelle finden, an der sie an die Haut kommen. Dies passiert nun nicht sofort, dafür nimmt der Wanderer die Zecke dann unbemerkt mit nach Hause, wo sie dann beim Kleidungswechsel auf die Haut gelangen kann - oder eben noch später. Zecken sind in dieser Beziehung sehr, sehr geduldig.
So kommt es, dass man als textiler Wanderer ungewollt auch mit für die Verbreitung der Zecken sorgen kann.
Bilder:
✱ KI (Flux AI)
Aktualisierungen:
✱ 08.03.2025 → Seite erstellt