„Lesewanderungen”  →  1920er Jahre


Einfach nur zu wandern, dies war für zahlreiche Wanderinnen und Wanderer nicht genug, oder auch nur zu „eintönig” - ein Umstand, der durchaus auch heute noch aktuell zu sein scheint.

Um nun eine Wanderung etwas interessanter zu gestalten, setzte man sich damal ein „Ziel”: statt nach halber Strecke einfach nur eine Rast zu machen, dehnte man diese Pause aus und setzte sich zu einer „Lesestunde” zusammen. Leider wurde nicht übermittelt, welche Literatur damals zu Gehör gebracht wurde, aber ein paar Kurzgeschichten dürften es wohl gewesen sein.

Das Bild von dem Wanderer Bachmann zeigt eine solche Lesestunde im Wald, aufgenommen im Jahr 1924.

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Quelle:
„Die Schönheit” - Heft 2 / 1925