In der Zeit vom 27. Februar bis zum 03. März 2013 fand in Essen wieder die Messe „Reise + Camping” statt.
Ein Erlebnis- und Reisebericht

Eigentlich ist es ja eine verrückte Idee, mit der Bahn nur mal eben von Hamburg nach Essen zu fahren, um dort für einige Stunden eine Reise-Messe zu besuchen - eine Messe, wie es sie ja auch in Hamburg gibt ... aber ich liebe ja verrückte Ideen - und, bei der Reise-Messe in Hamburg, da fehlt ein ganz bestimmter Stand, ein ganz besonderer Stand. Und dieser ganz besondere Stand war das Ziel meiner Reise, der Gemeinschaftsstand der FSG-NW, des DFK und der fkk-jugend.
Für meinen Besuch hatte ich mir dann den Samstag ausgesucht, weil ich wußte, dass an diesem Tag auch viel „FKK-Prominenz” anwesend sein wird.

Erbarmungslos reißt mich der Wecker am Samstag aus dem Schlaf, früher wie üblich, wesentlich früher. Nach einer heißen Dusche und einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg, es war noch stockdunkel und recht kalt. Auf dem Hauptbahnhof war so früh schon schon ein recht reger Betrieb. Der Regionalzug, der mich in der ersten Etappe nach Bremen bringen sollte, stand auch schon bereit. In den folgenden Reise-Etappen ging es dann von Bremen nach Osnabrück, dann von Osnabrück nach Münster und schließlich von Münster nach Essen.
5 ¾ Stunden brauchte ich für die Fahrt von Hamburg nach Essen. Sicher, mit dem ICE wäre es wesentlich schneller gegangen, aber für eine Fahrt mit dem ICE hätte ich bezahlen müssen - und Geiz ist bekanntlich „geil”, also blieben mir nur die Regionalzüge.
In Essen angekommen ging es dann auch - ruck, zuck - mit der U-Bahn zu den Messehallen - Eintrittskarte besorgt und in die Menschenmassen mit eingetaucht.


Lange brauchte ich nicht zu suchen, schon von weitem sah man das blaue Banner mit den drei Buchstaben „FKK” und dem Logo des DFK. Zielstrebig steuerte ich auf den Stand zu und wollte - so mein ursprünglicher Plan - mich unerkannt über die Freikörperkultur informieren. Dafür hätte ich mir wohl nicht Günther Hedderich, den Präsidenten der FSG NW e.V., aussuchen sollen, denn wir hatten bereits öfters miteinander telefoniert, Günther kannte also meine Stimme.
Nach einer herzlichen Begrüßung stellte Günther mich dann persönlich vor, Kurt Fischer (Präsident des DFK), Michaela Toepper (Vizepräsidentin des DFK), Sieglinde Ivo (Präsidentin der INF/FNI), Markus (ÖNV) und Andreas Fischer (Bundesvorsitzender der fkk-jugend). Dann waren noch da: Nicole Wunram (Autorin des Buches „Nacktwandern”), Christoph Müller (Pressearbeit FKK), Michael Regenmacher (Stichwort: „Streiflichter”), Marco, und, und, und (Ich bin mir fast sicher, dass ich hier ein paar Namen vergessen habe - tut mir leid).
Wir haben uns alle gut unterhalten, Informationen und Meinungen ausgetauscht, über aktuelle und zukünftige Aktionen gesprochen und diskutiert ... und ein paar Gespräche mit Besuchern habe ich auch geführt und ihnen die Vorteile und Vorzüge der Freikörperkultur und der Mitgliedschaft in einem Verein dargelegt.
Bilder wurden gemacht und Nicole schrieb noch eine Widmung in mein Exemplar ihres Buches „Nacktwandern”.
Alles in allem war dieser Besuch für mich sehr erfolgreich (nicht nur, weil ich auch zahlreiches Prospektmaterial mitnehmen konnte) - mit vielen neuen Eindrücken, Informationen und Anregungen habe ich mich dann auf den Weg, zurück nach Hamburg gemacht und der Sicherheit, viele nette Menschen kennengelernt zu haben.


Andreas Fischer und Sieglinde Ivo

Andreas Fischer, Michael Otto und Kurt Fischer

Nicole Wunram und ich

Michaela Toepper und Kurt Fischer

Andreas Fischer, Sieglinde Ivo und Markus

Der Stand war immer gut besucht

Rückfahrt
Für die Rückfahrt habe ich mit den Regionalzügen nur 5 ½ Stunden gebraucht, war also 15 Minuten schneller - die Strecke war auch eine andere. Zwar waren es auch wieder vier Etappen, aber nun ging es von Essen nach Minden, dann von Minden nach Hannover, von Hannover nach Uelzen und schließlich von Uelzen nach Hamburg. In den Bereichen von Essen bis Hannover waren die Züge auch wesentlich voller, viele junge Leute, die auf dem Weg in eine Disco oder zu einer Party waren.
Gegen Mitternacht war ich dann zu Hause und in meinem Briefkasten lag die neueste Ausgabe von ... „Freikörperkultur”

 

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