Nackte Soldaten

Egal, welchen Krieg wir auch nehmen, den 1. oder 2. Weltkrieg, den Vietnamkrieg - es wurde nicht immer gekämpft, es gab auch mal Pausen ... und diese Feuerpausen wurden nicht nur genutzt, um die Ausrüstung, Waffen und Maschinen wieder in Ordnung zu bringen, sondern oft auch sich selbst.
Da steckte man tagelang in der doch recht unbequemen Uniform, schwitzte und war schmutzig, es juckte und es kratzte - Läusebisse waren durchaus ein recht großes Problem und Feldduschen waren nicht überall vorhanden. So wurde jeder Fluß, jeder Bach, jeder See und jeder Tümpel zu einer kleinen Kostbarkeit und Ablenkung zwischen all dem Grauen.
Wenn man die Uniform ausgezogen hatte, war man für eine kurze Zeit wieder einfach nur ein Mensch, kein Soldat.
Hatte man dann als Soldat Zeit und Gelegenheit, zog man sich meist ganz aus und sprang in das erfrischende Wasser.

Quellen / Informationen:

»Blutiges Edelweiß« von Hermann Frank Meyer
»Mein Überlebenskampf« von Bernhard Weber
»Die Front im Osten« von Ludwig Ganghofer
 

Wer schon einmal das alte U-Boot (U-995) in Laboe besichtigt hat, kennt die Enge darin. Wenn man dann noch bedenkt, dass darin zwischen 44 und 52 Marine-Soldaten ihren Dienst versahen, kann sich bestimmt gut vorstellen, wie es nach kurzer Zeit bei einer Unterwasserfahrt dort gerochen haben muss.
U-Boot-Besatzung bei
einem erfrischenden Bad

Dänische Marine-Soldaten
bei der Schwimmausbildung

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