Schatzsuche

Kündigt man seinen Kindern an, dass man gemeinsam wandern gehen will, so wird sich die Begeisterung auf Seiten der etwas älteren Kinder oftmals in Grenzen halten. Da hilft es nur noch, buchstäblich in die »Trickkiste« zu greifen:
„Wir wandern nicht ... wir gehen auf Schatzsuche !”

Schatzsuche” ... allein schon dieser Begriff verspricht Abenteuer, Spannung und Spaß - und auch ein wenig die Hoffnung auf Reichtum.
Bei diesem Begriff träumt man vom „Schatz der Nibelungen”, den sagenhaften Goldvorräten des 3. Reiches oder dem „Bernstein-Zimmer” - auch, wenn dieses nicht aus Metall ist.
Wenn man dann noch mit so einem professionellen Metallsuchgerät unterwegs ist, also „sondelt”, wird das Erlebnis wohl perfekt ... oder ???

Darf  man  überall  „sondeln” ???

Eigentlich (!!!) ist die Verwendung von Metalldetektoren überall erlaubt (außer in Schleswig-Holstein), wobei es ziemlich viele „ABER” - also Einschränkungen gibt.

Bevor Ihr also mit einem Metalldetektor losmarschiert, erkundigt Euch erst einmal, ob es dem Gebiet, wo Ihr wandern und sondeln möchtet, auch erlaubt ist !

Im Normalfall reicht die Erlaubnis des Eigentümers (Waldpächter/-Eigentümer oder Bauer → Feld) aus, um nach „Nicht-Boden- oder Kulturdenkmälern” (wie es so schön im Beamtendeutsch heißt) zu suchen. Damit sind beispielsweise neuzeitlicher Schmuck oder Münzen gemeint.

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Aktualisierungen:
20.03.2025 → Seite erstellt

Bilder:
• Metalldetektor → CC BY-SA 4.0 Rundvald
• 5 KI-Bilder mit FLUX AI
• 1 KI-Bild mit PicLumen.AI