Kleine Experimente im Wald
Den Wald „blind” erleben
Ein relativ einfaches Experiment, zu welchem wir lediglich ein (blickdichtes) Tuch benötigen.
Als Erstes suchen wir uns im Wald eine Stelle aus, wo es keine, bzw. nicht so viele Hindernisse gibt. Dann werden der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer (nachfolgend nur noch „Teilnehmer” genannt) die Augen verbunden.
Zunächst bleibt der Teilnehmer mit den verbundenen Augen einfach nur stehen und lässt die Eindrücke, welche er nun ohne zu sehen erhält, auf sich einwirken.
Es sind die Sonnenstrahlen und der leichte Wind auf der Haut - und natürlich, nun etwas verstärkt, die Geräusche im Wald, in der näheren Umgebung. Eventuell kommt auch noch etwas „Geschmack” hinzu, wenn man noch den Mund öffnet - einfach mal ausprobieren.
Wenn man diese erste Phase nun für einige Minuten „ausprobiert” hat, geht man wortwörtlich einen Schritt weiter. Der Teilnehmer bewegt sich vorsichtig weiter, geht langsam vorwärts. Nun wird man feststellen, wie auch die Füße „fühlen”, wie man auf den Untergrund, den Boden, reagiert: Moos, Gras, Sand.
Der Teilnehmer sollte dabei von einer weiteren Person an der Hand geführt, zumindest aber mit Worten geleitet werden.
Wenn man auf die visuellen Eindrücke verzichtet, werden die anderen Sinne intensiver genutzt
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Aktualisierungen:
• 10.03.2025 → Seite erstellt