Da hat man als Anhänger der Freikörperkultur einen (eigenen) Garten ... dann möchte man diesen doch gerne auch naturistisch nutzen.

Aber ... darf man es auch ?

„JA” und „NEIN” - festhalten können wir, dass ein nacktes Sonnenbad im Garten keine Straftat und meist auch keine Ordnungswidrigkeit ist, was allerdings im Einzelfall entschieden werden muss.
Nachbarn können sich durch die Nacktheit berechtigt gestört fühlen, dann kann die Nacktheit durchaus eine „Belästigung der Allgemeinheit” sein und wird somit eben doch eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 1.000,-- € bestraft werden kann.



Hinweis:
Wir können und dürfen keine juristische Auskunft erteilen. Alle Hinweise lassen sich im Internet leicht recherchieren und wurden von uns lediglich zusammengefasst.



Auf der „sicheren Seite” ist man, wenn man seine Nachbarinnen und Nachbarn darüber informiert, dass man ein Naturist ist und sich ohne jegliche Bekleidung am Körper im Garten aufhält. Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleichzeitig ganz allgemein über die Freikörperkultur Auskunst erteilen und ein wenig Werbung machen.
Auch ein entsprechend hoher Sichtschutz kann schon Wunder und Ruhe bewirken.

Sichtschutz ➜

Hier gut zu erkennen, eine
Sichtschutzwand aus Holz,
Höhe: 190 cm
  Zu den direkten Nachbarn gab es keinen
Sichtschutz ...

und

... zur Straße hin gab es dichtes Buschwerk.
Mit so einem Sichtschutz „schützen” wir also unsere Nachbarn vor dem Anblick unseres nackten Körpers - und auf der anderen Seite schützen
wir und so vor allzu aufdringlichen Blicken, erst recht, wenn man Kinder hat.
Die Kinder meiner FKK-Freunde sind im und mit dem Naturismus aufgewachsen. Für sie war es immer mehr als nur natürlich, im Haus und im
Garten nackt herum zu laufen und/oder zu spielen. Da ist es dann natürlich ganz besonders wichtig, die Kinder (Jugendlichen) vor neugierigen
Blicken zu schützen, erst recht, wenn die Kinder bereits dem
„Kleinkind”-Alter entwachsen sind.




Auch die Eltern von Svenja (beide Bilder links), ebenfalls alle FKK-
Anhänger hatten so einen großen und absolut nicht einsehbaren
Garten.

Der Sichtschutz bestand hier hauptsächlich durch eine natürliche
und dichte Bepflanzung - ohne direkten Zugang von der Straße.


Vorteil
Ein weiterer Vorteil eines Sichtschutzes besteht darin, dass er auch gleichzeitig ein „Wind”-Schutz ist. Man ist also nicht nur gegen neugierige Blicke geschützt, sondern weitestgehend auch vor (starkem) Wind. Es lässt sich also noch leichter im Garten aushalten.

Welcher Sichtschutz
Ob man nun einen hölzernen Sichtschutz anbringt, eine Mauer baut oder eine hohe Hecke pflanzt ... man sollte sich ein wenig an den Nachbarn orientieren.

Nachteil
Ein „nicht einsehbarer” Garten hat den großen Nachteil, dass er eben „nicht einsehbar” ist, denn im Falle einer Abwesenheit (Einkauf, Urlaub,...) können sich auch Einbrecher ungestört ans Werk machen.
Da hilft dann nur, ausgerüstet mit entsprechender Technik dagegen zu halten.

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