Schutz
vor
Mücken   und   Fliegen
Einen 100%igen Schutz gibt es nicht
Bei den ersten Foto- und Video-Aufnahmen 2005 waren wir ein beliebtes Angriffsziel aller sich in der Nähe befindlichen Stechmücken. Zwar haben die Mücken herbe Verluste hinnehmen müssen, letztendlich haben sie die Schlacht an jenem Tag aber gewonnen.
Da diese kleinen Monster allgemein ein Ärgernis für alle Naturisten sind, entwickelte ich die Idee zu einem groß angelegten Feldversuch.

In Drogerien, Apotheken und bei einem Campingausstatter kaufte ich verschiedene Mittel und Apparate, die den Mücken bereits vor dem Stich
in die menschliche Haut den Garaus machen sollen.

Wirksam sind jene Lampen, welche die Insekten anziehen und durch
einen Stromschlag töten, haben aber den großen Nachteil, daß auch andere Insekten, wie zum Beispiel Nachtfalter, getötet werden. Meist
benötigen diese Geräte auch 220V, sind also praktisch nur auf dem Campingplatz oder der Terrasse einsatzbar. Für den mobilen Einsatz beim »wilden FKK« also ungeeignet.

Der batteriebetriebene elektronische Stechmückenvertreiber schien da erfolgversprechender. Durch ultrahohe Frequenzen sollte er in einem Umkreis von 6m alle Mücken vertreiben ... "sollte" - wir hatten jedenfalls das Gefühl, dieser hohe Ton würde die Mücken sogar anlocken. Also: durchgefallen.

Moskitonetz: sehr hilfreich, aber leider auch nicht für den mobilen Einsatz geeignet. Ideal beim Camping und bei Kleinkindern über dem Kinderwagen oder dem Laufstall.
Als letztes Mittel haben wir dann ein »Anti-Mücken Hautspray« getestet - mit überraschendem Erfolg.

Nach dem ausziehen gleich eingesprüht, blieben wir von Mücken doch tatsächlich verschont - wobei eine nicht eingesprühte Begleitperson den Beweis antrat, daß Mücken zahlreich vorhanden waren.

Dieses »Anti-Mücken Hautspray« soll dabei auch Bremsen vertreiben. Bei der Anwendung bitte unbedingt die Gebrauchsinformationen beachten.
Das »Anti-Mücken Hautspray« gibt es als 200ml Spraydose in Drogerien für ca. 2,50 Euro.
Wir Menschen sind natürlich alle unterschiedlich, so ist nicht gesagt, daß dieses Spray auch bei jedem gleich gut, bzw. überhaupt wirkt.
Eine »sportliche« Möglichkeit, den ungeliebten Tieren den Garaus zu machen, besteht darin, einen elektrischen Insektenfänger in Form eines Tennisschlägers zu benutzen. Abgesehen von den Batterien ist dieses Gerät umweltfreundlich, da keine Giftstoffe verwendet werden. Ist also somit auch ungefährlich für den Menschen - jedoch schmerzhaft, wenn man die unter Spannung stehende Rahmenbespannung versehentlich berührt. Immerhin erreicht dieser Insektenfänger eine Spannung zwischen 1600 und 2000 Volt !

Preislich liegt dieses Gerät bei ca. 5 Euro
Ersatzbatterien sollte man auch dabei haben.


Bitte darauf achten, diesen Insektenfänger auch wirklich nur gegen die unliebsamen Insekten einzusetzen und nicht gegen Insekten, die uns nichts tun, die nicht gefährlich sind!