FKK-Fotografie


Seit es den Menschen gibt, wird er auch im Bild dargestellt - zunächst in Höhlenmalereien, später in Zeichnungen, Öl und Pastell - dann in Photographien (Platten, Negative, Diapositive und nun in digitaler Form). In Zukunft werden wir uns die Fotos wohl in 3D, oder sogar als Hologramme betrachten können.

Dies gilt für alle Bereiche der Fotografie: für Portraits ebenso wie für Landschaftsbilder, für Akt-Fotos ebenso wie für Stilleben ... und natürlich eben auch für die FKK-Fotografie.

Aber bleiben wir nun bei der FKK-Fotografie
Grundsätzlich sollte die Nacktheit selbstverständlich und normal sein - wie in der Freikörperkultur üblich. Und dabei sollte nicht nur das Modell, bzw. die Modelle nackt sein, sondern auch jener Mensch hinter der Kamera, ganz gleich, ob Mann oder Frau..
Zeitgemäße FKK-Bilder sollten nicht nur schöne Menschen in netten Posen zeigen, sondern die Nackten im natürlichen Umgang miteinander, jung und alt, dünn und dick, stark und sportlich.


Das Bild wird auch bei uns heute noch als wichtiges Medium zum Verständnis der Freikörperkultur eingesetzt und benötigt. (1)

Viele schlechte Bilder wären uns erspart worden, wenn die FKK-Fotografie nicht so sehr kommerzialisiert worden wäre, wo unzählige Zeitschriften unter dem Kürzel »FKK« erschienen und fast nur noch nackte Frauen in künstlichen und kitschigen Posen zeigten. Frauen wurden zunehmend zum Sexualobjekt erniedrigt - eine Entwicklung, die stetig anhält.
Die Freikörperkultur hat sich schon früh von solchen »Heftchen« distanziert.

Am besten wäre es bei den natürlichen Bildern, die (nackten) Menschen in einem unbeobachteten Moment zu fotografieren, um eben diese natürliche Situation im Bild festzuhalten. Dies ist aus rechtlichen Gründen jedoch nicht möglich, außer es gibt vorherige (schriftliche) Vereinbarungen.


Anmerkung:
Es ist nicht nur verboten, sogenannte »Spanner«-Aufnahmen zu veröffentlichen (nach bisheriger Rechtssprechung), sondern diese auch zu produzieren, herzustellen.
Wer also ohne Erlaubnis Bilder von fremden Personen macht, muß nun mit sehr empfindlichen Strafen rechnen.

Wenn man aber erst einmal vorher fragen muß, ist im Fall einer positiven Antwort auch schon gleich die Unbefangenheit weg. Nun wird es schwer werden, die zu fotografierende Person dazu zu bewegen, eben nicht zu posieren.
Verständlich, will doch jeder Mensch, wenn er sich fotografieren läßt, so gut wie nur möglich, auf den Bildern dann aussehen.

Ein anderer Aspekt, sich nicht fotografieren zu lassen, begründet sich in der Angst, später keine Kontrolle über das Bildmaterial zu haben. Ganz besonders dann, wenn man eben nicht so gut aussieht, zu dick ist, oder, oder, oder...
Im Internet gibt es genügend Seiten, auf welchen derartige Bilder zur Belustigung anderer zu sehen sind. Das Thema »FKK-Kinder-Bilder« möchte ich auf dieser Seite nicht auch noch mal ansprechen.
Stehen die Fotos erst einmal im Internet, so hat man selbst als Fotograf keine Kontrolle mehr über diese Bilder. Aber dieser Punkt gilt auch für "alte" Bilder. Als Webmaster kann man es nur versuchen, den »Bilder-Sammlern« so schwer, wie nur möglich zu machen.

Trotzdem ... wir brauchen FKK-Bilder.

(1) = Diese Aussage stammt aus dem FKK-Heft » Freikörperkultur «, dem offiziellen Organ des DFK.

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