Prominente

Eine weitere interessante journalistische Aufgabe ist es, Prominente - Promi's - vor die Kamera zu bekommen. Für einen Foto-Journalisten, der sonst nur am Tagesgeschehen „dran” ist, sind Presse-Termine beim Film, Fernsehen und Hörfunk immer eine willkommene Abwechslung.
Hier eine kleine Auswahl:


Ida Ehre

Harald Juhnke

Brigitte Horney

Georg Thomalla

Saskia Vester

C.C. Catch

Johannes Heesters

Michael Schanze

Golden Gate Quartet

Taco

Heiner Lauterbach

David Bowie

Scorpions

Screaming Lord Sutch

Nena

Inge Meysel

Heinz Reincke

Eddi Arent

David Cassidy

Klaus & Klaus

Klaus Löwitsch

H. Meyer-Burckhardt

Frank Zander

Limahl
 

...  und  noch  viele  weitere

 
Rückblickend betrachtet ... eine tolle Zeit, eine Zeit, die ich nicht mehr missen möchte. Und ich bin unendlich dankbar diese Menschen einmal kennengelernt zu haben. Und man hatte damals bei den Aufnahmen auch stets für einen kleinen Plausch genügend Zeit. Inge Meysel, Johannes Heesters und Harald Juhnke ... es waren ganz tolle Menschen.
Der Presse-Termin mit Ida Ehre war schon eine Besonderheit, denn Ida Ehre und ich ... wir waren einmal - in den Jahren meiner Kindheit - Nachbarn in der Hallerstraße gewesen. Da konnte man dann ordentlich in Erinnerungen schwelgen. Auch sonst hatten wir alle zusammen jede Menge Spaß, zum Beispiel mit Brigitte Horney: Da wir Fotografen sie nicht von „oben herab” fotografieren wollten, sind wir etwas in die Knie gegangen, was Frau Horney recht lustig fand und sie nun auch ihrerseites etwas in die Knie ging - bis alle Fotografen auf dem Boden lagen. Dagmar Berghoff fand es auch ganz lustig → Beweisbild

Erste Schritte
Meine ersten Schritte als Foto-Journalist konnte ich schon in meiner (späten) Schulzeit machen ... für unsere Schülerzeitung.
Ein Auftrag bestand darin, Bilder von einem Konzert zu machen, Bilder von den Scorpions. Nachdem auch mit dem Veranstalter alles geklärt war, stand ich mit den Scorpions zusammen auf der Bühne - ja, gut, nicht gerade in der Mitte, aber am Rand und ganz dicht am Geschehen. Heute sind es Weltstars!

1, 2 oder 3
Bei der Kinder-Quiz-Sendung „1, 2 oder 3” habe ich regelmäßig fotografiert, erst bei den Sendungen mit Michael Schanze, später dann bei den Sendungen mit Biggi Lechtermann. Da ich in Neumünster der „Haus-und-Hof-Fotograf” einer Mädchen-Handballmannschaft war, lag es nur nahe, auch bei der Produktionsfirma mal nachzufragen, ob die Handball-Kinder (zu Michael Schanze) und später Kindergarten-Kinder (zu Biggi Lechtermann) nicht auch mal als Zuschauer zur Sendung mitkommen könnten.
Kein Problem ...
Die Spielbude
Auch bei der Sendung „Die Spielbude” habe ich sehr oft fotografiert ... und wie schon bei „1, 2 oder 3” konnte ich auch hier die Handball-Mädchen mal mit in die Sendung bringen.

Das Studio-Hamburg war dann schon bald wie ein zweites Zuhause für mich. Neben zahlreichen und hochwertigen Filmen, werden hier auch viele Shows produziert, wie „1, 2 oder 3”, „Die Spielbude” - oder auch die „NDR-Talkshow”, welche live ausgestrahlt wurde, da musste man als Foto-Journalist dann auch mal am späten Abend „arbeiten” - wobei, „Arbeit” war es für mich eigentlich nicht.

Aber auch bei den ganz großen Shows, wie zum Beispiel „Die goldene Eins” habe ich fotografiert und es war üblich, dass es nach der Fernseh-Show immer eine Party gab, die „Aftershow-Party”, wo alle Beteilligten der Show und Vertreter der Presse gemeinsam feierten. Speisen und Getränke waren in ausreichenden Mengen vorhanden - man tanzt und man unterhält sich, über berufliches und auch über private Dinge. Hier greift dann ein ungeschriebenes Presse-Gesetz: „Alles, was man hier erfährt und fotografiert, bleibt unter uns!” - (Ausnahme: Gruppen-Fotos).
Aber nicht nur wegen des üppigen Buffets sind die Aftershow-Parties bei uns allen so beliebt und begehrt - in erster Linie sind es die persönlichen Kontakte. Kontakte natürlich zu den anderen Kollegen der Presse, aber auch zu den Prominenten und den Verantwortlichen der jeweiligen Show.

 

Foto-Journalist oder auch Bild-Journalist ... ein Traumberuf ???
Damals sicherlich schon, heute mit Sicherheit nicht mehr so. Waren wir bei den Fernsehaufzeichnungen zunächst nur so 5 bis 6 Fotografen, „tummelten” sich nur ein paar Jahre später 20, 30 Fotografen vor den Studios herum, der „Konkurrenz-Kampf” wurde immer stärker.

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