„Bewegung plus Gesundheit gleich Lebensqualität”

Das Projekt „Bewegt älter werden in NRW” im Fokus der FSG NW

Es scheint höchste Zeit, sich mit dem Älterwerden und der Bewegung im Alter auseinanderzusetzen. Diesen Eindruck hat der Gruppenleiter des Projektes „Bewegt älter werden in Nordrhein–Westfalen”, Dirk Engelhard, vermittelt. Auf der Mitgliederversammlung der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) bei der FSG Lichtkreis Köln in Rösrath hat der Projektverantwortliche des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) unterstrichen, dass Bewegung und Gesundheit Elemente der persönlichen Lebensqualität seien.

Dirk Engelhard hat eine wichtige Rolle als Impulsgeber für die Funktionäre der FSG NW wahrgenommen. Denn die Verantwortlichen aus dem naturistischen Breitensportverband stehen vor der Herausforderung, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Da es nicht nur darum geht, neue gesellschaftliche Kreise zu erschließen, um junge Menschen und junge Familien für die eigene Sache zu gewinnen, geht es auch darum, den älteren und älter werdenden Menschen innerhalb und außerhalb der FSG NW zeitgemäße Angebote zu machen.

„Gemeinwohlorientierung führt zum Erfolg”

Für Dirk Engelhard ist die Gemeinwohlorientierung ein Schlüssel zum Erfolg. In Anlehnung an den Sozialpsychiater Klaus Dörner hat er zu bedenken gegeben, dass Menschen im Alter nicht nur zunehmend&xnbsp;hilfsbedürftig, sondern auch helfensbedürftig würden. Es gelte, den Schatz an Erfahrungen für die FSG NW fruchtbar zu machen.

Mit Bedauern hat Dirk Engelhard daran erinnert, dass nur 15 bis 20 Prozent der älteren Menschen sportlich aktiv seien. Dies müsse mehr werden. Ein Breitensportverband wie die FSG NW habe sicher eine gesellschaftliche Vorbildfunktion wahrzunehmen. Ansprechend hat Dirk Engelhard es auf den Punkt gebracht: „Wir brauchen vielfältige Angebote und vor allem die richtige Ansprache.”

Natürlich haben die Verantwortlichen aus den Mitgliedsvereinen der FSG NW nach den formalen Möglichkeiten gefragt. Dass es eine umfangreiche Förderung von sportlichen Aktivitäten für die älteren Menschen durch den LSB NRW gibt, hat Dirk Engelhard mit anschaulichen Beispielen deutlich gemacht. Vor allem hat er vorgeschlagen, sich den Rehabilitationssport zu eigen zu machen.

Für den Präsidenten der FSG NW, Günther Hedderich, und die Projektverantwortliche bei der FSG NW, Silja Pabst, ist dies natürlich eine Vorlage gewesen. Einmütig haben sie unterstrichen, dass die Mitgliedsvereine der FSG NW aufgefordert seien, die Tore der Vereinsgelände weit zu öffnen. Andererseits sei es sicher nötig, auf die Menschen zuzugehen und außerhalb der Gelände unter dem Logo der Vereine Angebote zu machen.

Text: © Christoph Müller
Foto: © Detlef Schleicher


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